Geschichte

Im Jahr 2002 gründeten der indische Sozialwissenschaftler Jagdish Chandra Kapur, der stellvertretende russische Transportminister Wladimir I. Jakunin und der griechischstämmige US-Unternehmer Nicholas F. S. Papanicolaou das World Public Forum Dialogue of Civilizations (WPF). Initiator war die vom damaligen Präsidenten der Islamischen Republik Iran, Mohammad Chātami, angeregte UN-Resolution Nr. 56/6 „Globale Agenda für den Dialog der Zivilisationen“ aus dem November 2001.WPF DofC

Die Resolution listet die Grundvoraussetzungen des interkulturellen Dialogs und unterstreicht dessen Bedeutung für die Menschheit. Seitdem hat das WPF über 100 Seminare, runde Tische und Vorträge sowie mehr als 30 Regionalkonferenzen in Europa, Asien und auf dem amerikanischen Kontinent veranstaltet.

Das WPF steht auch hinter der Bildungsinitiative „Schulen im Dialog der Kulturen“. Auf dem seit 2003 jährlich stattfindenden Rhodes Forum diskutieren Experten aus aller Welt die Problemlagen unserer Zeit. Seit 2013 besitzt das WPF Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen ECOSOC und bei der UNESCO.

Das 2016 in Berlin, einem Schnittpunkt des globalen Diskurses im 21. Jahrhundert, gegründete Forschungsinstitut „Dialog der Zivilisationen“ (DOC) ist die organische Weiterentwicklung des WPF in Form einer thematisch breit angelegten Denkfabrik mit eigenen Forschungsaktivitäten. Einigende Klammer ist die Überzeugung, dass die zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nur auf dem Weg des interkulturellen Dialogs zu bewältigen sind.

 

Rhodes-Forum