Peking, 12. Dezember – Der Berliner Thinktank Forschungsinstitut Dialog der Zivilisationen (DOC) steht vor dem Abschluss neuer Partnerschaften mit namhaften chinesischen Denkfabriken. Das war Ende der vergangenen Woche das Ergebnis einer Reihe von Treffen in der chinesischen Hauptstadt Peking.

Die China Investment Corporation zeigte sich sehr interessiert am Ausbau der Zusammenarbeit in Sachen Forschung, Ökonomie und Infrastruktur.

Fortgesetzt wird auch die Zusammenarbeit des DOC mit der sozial ausgerichteten Soong-Ching-Ling-Stiftung. Die Stiftung ist dem World Public Forum bereits durch einen Studentenaustausch, ein gemeinsames Forschungsprojekt und einen Runden Tisch im Rahmen der jährlich stattfindenden Rhodos-Konferenz verbunden.

Bei Gesprächen mit dem Pekinger Thinktank Chongyang Institute for Financial Studies (RCDY) unter dem Dach der Universität des Chinesischen Volkes (Renmin-Universität) standen drei Themen im Mittelpunkt:

·         Infrastrukturprojekt Neue Seidenstraße

·         Globale Wirtschaft

·         Kommunikation und Zusammenarbeit

Beide Seiten betonten die Notwendigkeit, Alternativen zum überkommenen neoliberalen Wirtschaftsmodell zu finden. In der Zeitungsredaktion der People’s Daily diskutierten DOC-Mitgründer Wladimir Jakunin und der Präsident des Magazins People’s Tribute, Jia Lizheng, die Wandlung einer diversifizierten Welt in eine unipolare und den Anstieg von Ungerechtigkeit und Armut als wesentliche Folge der Globalisierung.